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Andechser Klosterbrennerei
Die klösterliche Destillierkunst und die Likörzubereitung haben in Kloster Andechs eine langjährige Tradition. In der Andechser Apothekenliste aus der Mitte des 15. Jh. ist "Aqua vitae", Alkohol, erwähnt. "Aqua vitae" war damals fester Bestandteil im Sortiment der Apotheken und wurde zu dieser Zeit in die Therapie eingeführt. Leider liegen keine ausführlichen Aufzeichnungen über die damaligen Spirituosen vor. Es war jedoch bekannt, dass v.a. die Kloster-Kräuterschnäpse eine stark unterstützende Wirkung auf den Verdauungstrakt hatten. Bis 1811 wurde in der alten Kloster-Apotheke Klosterlikör hergestellt. Später befand sich die Schnaps- und Branntweinbrennerei, die mit Dampf betrieben wurde, bis 1894 in einem Anbau der Klosterbrauerei, danach im alten Waschhaus.

Das Spirituosengeschäft wurde bis 2003 von der Brauerei geführt. Sie stellte die Spirituosen in eigenen Räumlichkeiten her. Abgefüllt wurde in Kloster Ettal.
Da die eigenen Kapazitäten nicht ausreichten um die verstärkte Nachfrage zu befriedigen und zudem keine eigene Abfüllanlage für Spirituosen vorhanden ist, stand Kloster Andechs vor der Frage das Geschäft aufzugeben oder andere Wege einzuschlagen. So hat sich das Kloster aus wirtschaftlich/technischen Gründen zur Zusammenarbeit mit einem kompetenten Partner entschlossen, über den die Schnäpse auch abgefüllt und national vertrieben werden können.

Im Frühjahr 2003 gründete das Benediktinerkloster am Ammersee die Andechser Klosterbrennerei GmbH. Die Herstellung aller Schnäpse geschieht vor Ort im Produktionsraum der Klosterbrennerei gegenüber dem Florian-Stadl. Der Leiter der Klösterlichen Landwirtschaft übt seit Jahren das Brennrecht des Klosters aus. Abfüllung und Vertrieb erfolgen in Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Spirituosenhersteller Schwarze & Schlichte Markenvertrieb, Oelde.

2003 hat Kloster Andechs  ein neues Sortiment mit Spirituosen-Spezialitäten kreiert, die unter der Marke Kloster Andechs® auf dem Markt erhältlich sind. Für die Schnäpse vom Kloster Andechs, werden ausschließlich frische vollreife Früchte – z. T. aus der Klösterlichen Landwirtschaft -, frische oder getrocknete Kräuter und Säfte verwendet, so dass auf Aromen und Essenzen zur Geschmacksintensivierung gänzlich verzichtet werden kann.
"Die Schnäpse vom Kloster Andechs - Ein Schlückchen Himmel auf Erden."



 "Enzian von Heiligen Berg", ein edler, milder Brannt
 "Der Grüne vom Heiligen Berg", ein kräftiger, grüner Kräuterbitter
 "Kloster-Kräuter vom Heiligen Berg", ein feiner Kräuterlikör
 "Johannisbeere vom Heiligen Berg", ein Fruchtlikör aus schwarzen Johannisbeeren
 "Klosterbiene vom Heiligen Berg", ein Honiglikör mit Williams Christ
 "Obstler vom Heiligen Berg", aus Äpfeln und Birnen mit Sorgfalt gebrannt

Für die Schnäpse vom Kloster Andechs, werden ausschließlich frische vollreife Früchte, frische oder getrocknete Kräuter und Säfte verwendet, so dass auf Aromen und Essenzen zur Geschmacksintensivierung sowie auf Farbstoffe gänzlich verzichtet kann.

Der "Obstler vom Heiligen Berg" enthält anteilig Äpfel und Birnen aus der Klösterlichen Landwirtschaft; der Honig aus der Imkerei von Kloster Andechs trägt zum feinen Geschmack der "Klosterbiene vom Heiligen Berg" bei. Die Kräuter für die Andechser Schnäpse stammen aus unterschiedlichen Anbaugebieten. "Der Grüne vom Heiligen Berg" trägt z. B. die Wirkstoffe von über 50 verschiedenen Kräutern in sich, von denen eine sehr große Zahl schon in traditionellen Rezepturen verwendet wurde. Der "Enzian vom Heiligen Berg" wird nach althergebrachter Rezeptur aus alpenländischen Enzianwurzeln natürlich gebrannt.


Verkauf der "Schnäpse vom Kloster Andechs"

Die "Schnäpse vom Kloster Andechs" sind auf dem Heiligen Berg in der Gastronomie und im Klosterladen zu erhalten.

Weitere Bezugsquellen sind über unseren Vertriebspartner Schwarze & Schlichte zu erfahren unter:

Telefon: +49 - (0)2522 - 9302 - 223 oder - 224
oder online-Bestellungen über www.schwarze-schlichte.de.




Besichtigung der Andechser Klosterbrennerei
Besichtigungs- und Verkostungsraum
Die ehemaligen Schreinerei des Klosters neben dem kleinen Löschteich gegenüber vom "Florian-Stadl", bot einen idealen Standort für den Produktionsraum der Andechser Klosterbrennerei. Durch umfangreiche Restaurierungs- und Renovierungsarbeiten im Frühjahr 2003, gelang es, hier gleichzeitig eine Ausgestaltung als Besichtigungs- und Verkostungsraum vorzunehmen um dem interessierten Besucher einen besonderen Genuss beim Einblick in die Andechser Schnapsherstellung zu verschaffen.




Im Produktionsraum werden in einzelnen Behältern, den Perkolatoren, mit Hilfe von Alkohol die Inhaltsstoffe aus den unterschiedlichen Kräuterrezepturen für die Liköre gelöst. Es entsteht das Mazerat, also der konzentrierte Grundstoff. Im Mischerraum, in einem Nachbargebäude, erfolgt in großen Mischgefäßen das Ausmischen des Kräuterkonzentrats auf Trinkstärke. Im Destillationsraum, im alten Waschhaus, wird der Obstler gebrannt. Hier befindet sich auch gleichzeitig die Imkerei des Klosters. So werden die Produktionsschritte bis zum fertigen Schnaps vor Ort in der Andechser Klosterbrennerei durchgeführt. Aus zollrechtlichen Gründen sind Destillation und Mischerraum nicht zur Besichtigung freigegeben.


Das fachlich geschulte "Andechser-Klosterbrennerei-Team" aus dem Bräustüberl führt ganzjährig Besichtigungen des Produktionsraumes mit Produktpräsentationen, Verkostung und Verkauf durch.


Führungen für angemeldete Gruppen:

Täglich:
10.00 - 19.00 Uhr, Dauer: ca. 1 Std.
Führung in Deutsch:
Bis 10 Pers. pauschal Euro 45,- inkl. Verkostung.
Ab 11 Pers. pro Person Euro 4,50 inkl. Verkostung.
Beim Kauf der ersten Flasche 50 ct. Rückerstattung.
Führung in Englisch:
zzgl. Euro 25,- pauschal
Teilnehmerzahl:
mind. 10,  max. 40 Personen


Information und Anmeldung zur Brennereiführung:

Swaantje diPietro
Andechser Bräustüberl
Telefon: +49 – (0)8152 – 376-261







Ansprechpartnerin für die Andechser Klosterbrennerei:

Dr. Beate Kocks
Lizenzen u. Partnerschaften
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Telefon: +49 – (0)8152 – 376-305
Fax: +49 – (0)8152 – 376-239