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Bauabschnitte
Mitte Mai 2006: Abschluß der Dacharbeiten - Verrohrung des neuen Gär- und Lagerkellers
Von außen ist der Erweiterungsbau des Gär- und Lagerkellers inzwischen nahezu fertiggestellt.

Die Holzverkleidung am Gebäude ist weitgehend angebracht und das Dach gedeckt. So erweckt der neue Gär- und Lagerkeller wie geplant den optischen Eindruck eines großen Stadls.


Im Innern hat die Verrohrung der vier neuen Gär- und Lagertanks begonnen.
Mit etwa 800 Metern Edelstahlrohr werden die zylindrokonischen Gärtanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils etwa 1000 hl an die zehn strikt getrennten Rohrkreisläufe ange-schlossen.

Pünktlich zur Eröffnung des neuen Gär- und Lagerkellers im Juli werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein.
3. April 2006: Aufstellung der neuen Gär- und Lagertanks
Die Erweiterung des Gär- und Lager-kellers der Klosterbrauerei Andechs geht in die nächste Phase. Am Vormittag haben zwei Schwerlastkräne die vier Gär- und Lagertanks durch das noch offene Dach in den neuen Gär- und Lagerkeller der Klosterbrauerei geho-ben. Präzisionsarbeit war bei den Teams der beiden Schwerlastkräne gefragt.
Die Tanks wurden zwischen den Betonträgern hindurch abgesenkt, die später die Dachkonstruktion tragen. Jeweils nur 25 cm Platz blieben zwischen den Trägern. Der starke und vor allem böige Westwind brachte die Tanks in der Luft mehrfach ins Pendeln. Viele vorsichtige und umsichtige Manöver waren nötig, um die Tanks schließlich sicher und paßgenau auf den Boden des neuen Gär- und Lagerkellers zu platzieren.
Die zylindrokonischen – das heißt nach unten spitz zulaufenden – Gärtanks aus rostfreiem Chromnickelstahl bringen leer jeweils über neun Tonnen auf die Waage. Sie sind jeweils zwölf Meter hoch. Jeder Tank fasst rund 1.000 Hektoliter, das entspricht 200.000 Halben Andechser Klosterbier. Mit einem Umfang von über zwölf Metern reichen sieben Männer nicht aus, um einen einzelne Tank zu umfassen.

Ziel der Erweiterung im Gär- und Lagerkeller ist es, die hohe Qualität der Andechser Klosterbiere auch in Zukunft zu sichern. Dazu zählen Qualitäts-merkmale wie das Dreimaisch – Ver-fahren bei Andechser Export Dunkel und Andechser Doppelbock dunkel, das Zweitank–Verfahren bei Gärung und Lagerung, die kalte Gärung selbst, und eine lange Lagerzeit aller Andechser Klosterbiere von bis zu sechs Wochen.
20. März 2006: Richtfest
Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen haben das Richtfest zur Erweiterung des Gär- und Lagerkellers der Klosterbrauerei am 20. März 2006 begleitet.

Zu einer kleinen Feierstunde trafen sich am späten Vormittag Abt Johannes, Pater Valentin, Frater Leonhard, Frater Thomas und Frater Lambert mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klosterbrauerei und Vertretern der beteiligten Baufirmen auf der Baustelle.

Der Zeitpunkt für das Richtfest sei gut gewählt, so Abt Johannes; zwischen dem Fest des Heiligen Josef, des Schutzpatrons der Handwerker, und dem Tag des Heimgangs des Heiligen Benedikt. Auch der Abt sprach von einer „gesunden Grundlage für die zukünftige Entwicklung der Klosterbrauerei“. Er dankte allen Beteiligten für ihren vorbildlichen Einsatz und sprach ein Gebet für den weiteren unfallfreien Verlauf der Bauarbeiten.



Im Anschluss befestigten Brauerei-mitarbeiter und Bauarbeiter gemeinsam die mit weißblauen Bändern geschmückte Richttanne an der Frontseite des neuen Gär- und Lagerkellers. Bei der abschließenden Feier im Gewölbe des Andechser Bräustüberls wurde der von einem Zimmererburschen vorgetragene Richtspruch mit großen Applaus bedacht.
März 2006 - Der Rohbau steht
Der Rohbau zur Erweiterung des Gär- und Lagerkellers steht. Trotz widriger Witterung gehen die Bauarbeiten planmäßig voran. In den letzten Tagen haben Tieflader die bis zu acht Tonnen schweren Betonträger auf das Gelände der Klosterbrauerei geliefert. Große Lastkräne haben im Anschluss die zwölf Betonträger an ihren Platz in etwa 17 Meter Höhe aufgezogen, wo sie von Spezialisten fest miteinander verbunden worden sind. In den kommenden Wochen steht nun das Richtfest an.
Januar / Februar 2006: Auf dem Weg zur Erweiterung der Klosterbrauerei
Neue Gär- und Lagertanks eingetroffen

Die Baumaßnahmen zur Erweiterung der Klosterbrauerei  sind zu Beginn des Jahres einen wichtigen Schritt vorangekommen. Ende Januar / Anfang Februar  wurden die letzten der vier neuen Gär- und Lagertanks auf dem Gelände der Klosterbrauerei angeliefert. Mehrere große Tieflader und Hubkräne wuchteten die fast 12 Meter hohen Gärtanks an ihren Lagerplatz, wo sie unter einer speziellen Abdeckung nun auf ihren Einbau warten.
Die zylindrokonischen – das heißt nach unten spitz zulaufenden – Gärtanks aus rostfreiem Chromnickelstahl bringen leer jeweils über neun Tonnen auf die Waage. Jeder Tank fasst 1.000 hl – das entspricht 200.000 Halbe Andechser Klosterbier. Mit einem Umfang von über zwölf Metern reichen sieben Männer nicht aus, um einen einzelne Tank zu umfassen.




November 2005: Erster Spatenstich für die Brauereierweiterung
Die Klosterbrauerei Andechs erweitert ihre Produktionskapazitäten bis zum Frühsommer 2006 auf bis zu 150.000 Hektoliter.
Am 2. November 2005 hat P. Valentin Ziegler, Cellerar der Klosterbrauerei und Betriebsleiter Alexander Reiss den ersten Spatenstich für die Brauereierweiterung im Bereich des Gär- und Lagerkellers gesetzt.





Grund für die Erweiterung der Klosterbrauerei ist die konstant hohe Nachfrage nach den Andechser Klosterbieren. Oberstes Ziel der Erweiterung ist die Sicherung der hohen Qualität der Klosterbiere. Die Klosterbrauerei erhält neue Gär- und Lagerkapazitäten, um auch in Zukunft die kalte Gärung und lange Lagerzeit des Bieres von bis zu sechs Wochen einhalten zu können.
Mit dieser Zukunftsinvestition setzt die Klosterbrauerei Andechs ein deutliches Signal: Sie hält auch in einer Zeit immer härter umkämpfter Biermärkte an ihrer strikten Qualitätsphilosophie fest. Sie verbindet damit modernste Brautechnologie mit altbewährten Brautraditionen gemäß dem Leitbild der klösterlichen Unternehmungen: „Unsere Tradition ist es fortschrittlich zu sein, und unseren Fortschritt verdanken wir einer großen Tradition.“ 
Unter der Regie des neuen Betriebsleiters Alexander Reiss wurde die gesamte Planung vollständig neu überarbeitet, um künftigen Entwicklungen besser Rechnung tragen zu können. 

Spätestens bis zum Frühsommer 2006 werden die umfangreichen Bauarbeiten in der Klosterbrauerei abgeschlossen sein. Der 1984 errichtete Gär- und Lagerkeller wird nach Süden hin verlängert. Vier zylindrokonische, das heißt nach unten spitz zulaufende, Gärtanks mit einem jeweiligen Fassungsvermögen von bis zu 1.000 hl werden im neuen Teil des Gär- und Lagerkellers aufgestellt. Der Erweiterungsbau ist allerdings so großzügig ausgelegt, dass zu einem späteren Zeitpunkt bei Bedarf noch einmal vier zusätzliche Gär- und Lagertanks mit einem Fassungsvermögen von bis zu jeweils 1.000 hl aufgestellt werden können. Das Investitionsvolumen für die gesamte Baumaßnahme beträgt über eine Millionen Euro.





Von außen wird der Erweiterungsbau nicht vom bisherigen Gär- und Lagerkeller zu unterscheiden sein. Er wird optisch vollkommen angeglichen und ebenfalls mit Holz verkleidet, so dass der Gesamteindruck eines großen Stadls auch in Zukunft erhalten bleibt. 


Ausreichende Gär- und Lagerkapazitäten sind für die hohe Qualität der Andechser Klosterbiere mit von entscheidender Bedeutung. Anders als viele andere Brauerei wendet die Klosterbrauerei Andechs bei der Herstellung ihrer untergärigen Biere (Andechser Vollbier hell, Andechser Spezial hell, Andechser Bergbock hell, Andechser Dunkel, Andechser Doppelbock dunkel) noch das traditionelle so genannte Zweitank - Verfahren an. Bei diesem Verfahren bleibt das Jungbier nach Abschluss der Gärung nicht im Gärtank, sondern wird zur Lagerung in einen anderen Tank umgepumpt. Damit erreichen die Braumeister, dass das Jungbier in Ruhe bis zu sechs Wochen lagern und zu einem Premium-Produkt heranreifen kann. Um das bewährte Zweitank – Verfahren auch in Zukunft beibehalten zu können, müssen die Kapazitäten entsprechend erweitert werden. 

Neben dem Zweitank – Verfahren sind es ausgesuchte Rohstoffe aus Bayern, das traditionelle Dreimaisch – Verfahren bei den dunklen Andechser Klosterbieren und die lange Lagerung des Bieres, die Andechser Klosterbiere zu Premium – Produkten heranreifen lassen.